Biographien

Siegfried Schenner (Klarinette) wurde in Wilhelmsburg, Niederösterreich, geboren und studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo er sein Diplom mit Auszeichnung machte. Mit 18 Jahren wurde er erster Klarinettist an der Wiener Volksoper und seit 1982 ist er erster Soloklarinettist des ORF RSO Wien. Als Solist und Mitglied vieler Ensembles wie Kontrapunkte, „die reihe“, ORF Bläserquintett, RaSumOvsky Ensemble Wien, Zemlinsky Ensemble Wien u.a. widmet er sich der Musik der Klassik bis zur Moderne.


Stephanie Timoschek (Klavier) studierte an der Kunstuniversität Graz und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Annamaria Bodoky-Krause, Noel Flores, Stefan Arnold und Alexander Rößler. In ihrer musikalischen Laufbahn hat die Pianistin etliche Erfolge zu verzeichnen. So war sie u.a. Preisträgerin beim österreichischen Spitzenwettbewerb „Gradus ad Parnassum“ und erhielt das „Martha Debelli“ sowie das „Streif“-Stipendium, welche ihr von der Kunstuniversität Graz zuerkannt wurden. Seit vielen Jahren ist Stephanie Timoschek solistisch sowie in unterschiedlichen Kammermusikensembles und Orchestern wie dem RSO Wien, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, dem Ensemble „die reihe“, Zemlinsky Ensemble Wien tätig. Ihre Konzerttätigkeit führte sie u. a. zu den Salzburger Festspielen, nach Deutschland, Ungarn, Slowenien, Italien, Belgien, Luxemburg, China und Japan. Einen besonderen Stellenwert nimmt in ihrem Repertoire die zeitgenössische Musik ein – so hat die Pianistin einige Werke von bedeutenden Komponisten uraufgeführt. Im Jahre 2009 erschien ihre Doppel-CD mit dem gesamten Klavierwerk von Rudolf Hindemith beim ORF. Es ist dies die erstmalige Einspielung des Klavierwerkes des jüngeren Bruders von Paul Hindemith. Stephanie Timoschek ist Senior Lecturer für Solo- und Klassenkorrepetition an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Darüber hinaus engagiert sie sich für den musikalischen Nachwuchs und ist als Klavierpädagogin tätig.


Der in Innsbruck gebürtige Musiker Johannes Kubitschekwuchs in einem musikalischen Elternhaus auf und entdeckte schon in seiner Kindheit seine Liebe zu dem Violoncello. Zu seinen ersten Lehrern zählte neben Klaus Haselwanter auch Michael Tomasi. Seit 1996 studierte er am Mozarteum Salzburg bei Heidi Litschauer. Nach Abschluss des ersten Studienabschnitts wechselte er in die Klasse von Clemens Hagen, bei dem er 2004 die Diplomprüfung mit Auszeichnung absolvierte. Anschließend besuchte Johannes Kubitschek einen postgradualen Lehrgang an der Kunstuniversität Graz bei Tobias Stosiek. Während seines Studiums war Johannes Kubitschek Mitglied in verschiedenen Jugendorchestern (u. a. im Wiener Jeunesse Orchester und dem European Union Youth Orchestra). Anschließend sammelte er wertvolle Orchestererfahrung im Tiroler Symphonieorchester, dem Mozarteum Orchester Salzburg und der Camerata Academica Salzburg. Seit November 2008 ist er im ORF Radio Symphonieorchester engagiert. Neben seiner Tätigkeit im Orchester tritt Johannes Kubitschek regelmäßig in unterschiedlichen Kammermusikformationen auf. So konzertierte er mit dem Mirabell-Quartett Salzburg, dem Trio Frizzanteund dem Barockensemble Affetti musicaliin ganz Europa und den USA. Wertvolle Anregungen für das Cello-Repertoire erhielt Johannes Kubitschek bei mehreren Meisterkursen, unter anderem bei Thomas und Patrick Demenga, Antonio Meneses und Wenn-Sinn Yang. Seit Frühjahr 2019 ist er Mitglied des Zemlinsky Ensembles Wien.


Christoph Pantillon (Violoncello) Geboren in Neuchâtel in einer amerikanisch-Schweizer Musikerfamilie. Erster Cellounterricht in Neuchâtel bei J.-P. Guy und in Bern bei Elena Botez. Cellostudium bei Heinrich Schiff an der Musikakademie der Stadt Basel, bei Valentin Erben an der Musikuniversität in Wien und bei Ralph Kirshbaum am Royal Northern College of Music in Manchester. Besuch zahlreicher Meisterkurse, u.a. bei Mischa Maisky. Rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker in Europa, Amerika und Japan. Auftritte bei internationalen Festivals (wien modern, Styriarte Graz, Kuhmo Festival Finnland, Menuhin Festival (Gstaad), Festival de Radio France (Montpellier), Stresa Festival, Beethoven Festival (Warschau), Chamber Music Festival-Yale Summer School of Music at Norfolk (USA) und in renommierten Konzertsälen (Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Mozarteum (Salzburg), Carnegie Hall (New York), Wigmore Hall (London), Casals Hall (Tokio), Tschaikowsky Konservatorium (Moskau), Tonhalle (Zürich), Teatro Colon (Buenos-Aires)…. Regelmäßige Konzerttätigkeit im Duo Violine-Violoncello mit Klara Flieder, Mitglied des Leschetizky Trios und Gründungsmitglied des aron quartetts, „Quartett in residence“ im Arnold Schönberg Center in Wien.


Christina Leeb-Grill, Klavier Geboren 1976 in Wien, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Ihre Studien absolvierte sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Alma Sauer (Vorbereitungslehrgang), Michael Krist (Konzertfach), Michael Hruby und Paul Stejskal (lnstrumentalpädagogik) und Avedis Kouyoumdjian (Klavierkammermusik). Sie erreichte erste Preise als Solistin, wie auch als Kammermusikerin beim Österreichischen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch Teilnahme an internationalen Kammermusik- bzw. Meisterkursen in Österreich, Deutschland, Frankreich, England und in der Schweiz, sowie durch  Unterricht bei Bruno Canino, Heinrich Schiff und Martin Hornstein (Altenberg Trio). Ihre Konzerttätigkeit als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin führte sie ins Inland (Großer Musikvereinssaal, Großer Saal und Mozartsaal Konzerthaus Wien) und Ausland, unter anderem nach Japan, Russland, USA, Kanada, Dänemark, Deutschland, Ungarn, Polen, Italien und in die Schweiz. Dazu kamen zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CD-Produktionen. Seit 2000 unterrichtet Christina Leeb-Grill an der Johann Sebastian Bach Musikschule in Wien, sowie bei internationalen Meister- und Kammermusikkursen (Austrian Master Classes, Jugendmusikcamp Edlitz). Sie ist regelmäßig Jurymitglied beim Jugendmusikwettbewerb „Prima Ia musica“ und hatte von 2006 bis 2008 einen Lehrauftrag an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.


Ilse Schumann (1964-2018) (Klavier) wurde in Kapstadt (Südafrika) geboren und studierte an der Universität ihrer Heimatstadt. Sie schloss ihre Studien mit Auszeichnung ab. Ihr Konzertdebüt gab Ilse Schumann im Alter von 13 Jahren mit dem CAPAS-Orchester in Kapstadt. In Wien war sie bis 2002 und war wieder seit 2012 als Korrepetitorin an der Universität für Musik und Darstellende Kunst, sowie am Konservatorium der Stadt Wien tätig. Dies führte auch zu einer Zusammenarbeit im Rahmen der Meisterklassen von KS Walter Berry, KS Hilde Zadek, Patricia Wise und Wicus Slabbert sowie diversen Festivals. Seit 2009 unterrichtete sie Kammermusik auf der Burg Feistritz in Niederösterreich. Weiters war Ilse Schumann eine gefragte Liedbegleiterin und Kammermusikerin. Sie spielte regelmäßig mit dem Ensemble für moderne Musik „die reihe“ sowie mit dem Johann Strauss Ensemble Wien.


Sigrid Kostner, geboren 1995 in Wien, erhielt ihren ersten Unterricht am Instrument Querflöte im Alter von 8 Jahren an der Musikschule Wien. Sie ist Absolventin des Musikgymnasiums Wien und studiert seit 2016 an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) in der Klasse von Andrea Wild. Sie ist mehrmalige Preisträgerin des Wettbewerbes „Prima Ia Musica“, sowohl auf Landes- als auch Bundeswettbewerbsebene, in der Solo- und Kammermusik-Kategorie. Zuletzt konnte sie sich beim „LIONS Musikpreis 2018“ (Flöte) an der Anton Bruckner Privatuniversität (Linz) unter die 6 besten Finalistinnen spielen und trat außerdem im Mai 2018 beim zeitgenössischen Musikfestival „impuls“ (Graz) im Rahmen der „Minutenkonzerte“ auf.


Yishu Jiang (Violoncello) wurde in Sichuan (China) geboren. 2002 übersiedelte sie nach Österreich und setzte ihre Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort. Ihre Lehrer waren hier zunächst Wolfgang Herzer, Stefan Kropfitsch, und Reinhard Latzko. Sie erhielt 2009 beim Gradus ad Parnassum Wettbewerb den Ersten Preis und wurde beim anschließenden Galakonzert mit dem Klassikpreis Österreich 2009 einstimmig ausgezeichnet. Von 2007 bis 2016 war Yishu Jiang beim ORF RSO Wien engagiert und seit 2012 ist sie Lehrbeauftragte für Konzertfach Violoncello an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Nach dem Engagement beim ORF RSO Wien war sie 2. Solocellistin im Orchestre Philharmonique de Monte Carlo und seit September 2016 ist sie Stimmführerin im Bruckner Orchester Linz.