Biographien

Siegfried Schenner (1956-2023)) (Klarinette) wurde in Wilhelmsburg, Niederösterreich, geboren und studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo er sein Diplom mit Auszeichnung machte. Mit 18 Jahren wurde er erster Klarinettist an der Wiener Volksoper und seit 1982 ist er erster Soloklarinettist des ORF RSO Wien. Als Solist und Mitglied vieler Ensembles wie Kontrapunkte, „die reihe“, ORF Bläserquintett, RaSumOvsky Ensemble Wien, Zemlinsky Ensemble Wien u.a. widmet er sich der Musik der Klassik bis zur Moderne.


Stephanie Timoschek (Klavier) studierte an der Kunstuniversität Graz und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Annamaria Bodoky-Krause, Noel Flores, Stefan Arnold und Alexander Rößler. In ihrer musikalischen Laufbahn hat die Pianistin etliche Erfolge zu verzeichnen. So war sie u.a. Preisträgerin beim österreichischen Spitzenwettbewerb „Gradus ad Parnassum“ und erhielt das „Martha Debelli“ sowie das „Streif“-Stipendium, welche ihr von der Kunstuniversität Graz zuerkannt wurden. Seit vielen Jahren ist Stephanie Timoschek solistisch sowie in unterschiedlichen Kammermusikensembles und Orchestern wie dem RSO Wien, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, dem Ensemble „die reihe“, Zemlinsky Ensemble Wien tätig. Ihre Konzerttätigkeit führte sie u. a. zu den Salzburger Festspielen, nach Deutschland, Ungarn, Slowenien, Italien, Belgien, Luxemburg, China und Japan. Einen besonderen Stellenwert nimmt in ihrem Repertoire die zeitgenössische Musik ein – so hat die Pianistin einige Werke von bedeutenden Komponisten uraufgeführt. Im Jahre 2009 erschien ihre Doppel-CD mit dem gesamten Klavierwerk von Rudolf Hindemith beim ORF. Es ist dies die erstmalige Einspielung des Klavierwerkes des jüngeren Bruders von Paul Hindemith. Stephanie Timoschek ist Senior Lecturer für Solo- und Klassenkorrepetition an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Darüber hinaus engagiert sie sich für den musikalischen Nachwuchs und ist als Klavierpädagogin tätig.


Der in Innsbruck gebürtige Musiker Johannes Kubitschek wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf und entdeckte schon in seiner Kindheit seine Liebe zu dem Violoncello. Zu seinen ersten Lehrern zählte neben Klaus Haselwanter auch Michael Tomasi. Seit 1996 studierte er am Mozarteum Salzburg bei Heidi Litschauer. Nach Abschluss des ersten Studienabschnitts wechselte er in die Klasse von Clemens Hagen, bei dem er 2004 die Diplomprüfung mit Auszeichnung absolvierte. Anschließend besuchte Johannes Kubitschek einen postgradualen Lehrgang an der Kunstuniversität Graz bei Tobias Stosiek. Während seines Studiums war Johannes Kubitschek Mitglied in verschiedenen Jugendorchestern (u. a. im Wiener Jeunesse Orchester und dem European Union Youth Orchestra). Anschließend sammelte er wertvolle Orchestererfahrung im Tiroler Symphonieorchester, dem Mozarteum Orchester Salzburg und der Camerata Academica Salzburg. Seit November 2008 ist er im ORF Radio Symphonieorchester engagiert. Neben seiner Tätigkeit im Orchester tritt Johannes Kubitschek regelmäßig in unterschiedlichen Kammermusikformationen auf. So konzertierte er mit dem Mirabell-Quartett Salzburg, dem Trio Frizzanteund dem Barockensemble Affetti musicaliin ganz Europa und den USA. Wertvolle Anregungen für das Cello-Repertoire erhielt Johannes Kubitschek bei mehreren Meisterkursen, unter anderem bei Thomas und Patrick Demenga, Antonio Meneses und Wenn-Sinn Yang. Seit Frühjahr 2019 ist er Mitglied des Zemlinsky Ensembles Wien.


Sigrid Kostner, geboren 1995 in Wien, erhielt ihren ersten Unterricht am Instrument Querflöte im Alter von 8 Jahren an der Musikschule Wien. Sie ist Absolventin des Musikgymnasiums Wien und studiert seit 2016 an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) in der Klasse von Andrea Wild. Sie ist mehrmalige Preisträgerin des Wettbewerbes „Prima Ia Musica“, sowohl auf Landes- als auch Bundeswettbewerbsebene, in der Solo- und Kammermusik-Kategorie. Zuletzt konnte sie sich beim „LIONS Musikpreis 2018“ (Flöte) an der Anton Bruckner Privatuniversität (Linz) unter die 6 besten Finalistinnen spielen und trat außerdem im Mai 2018 beim zeitgenössischen Musikfestival „impuls“ (Graz) im Rahmen der „Minutenkonzerte“ auf.